Intensive Unterstützung für Kreative, die ihr Fach bereits meistern — und die ein Vorhaben vereint:

2022 endlich wertorientiert(er) arbeiten

Was wäre, wenn Kreative ihre Arbeit und Expertise nicht mehr unter Wert verkaufen müssten?

Wenn du deine Kundschaft nach deinem ethischen Kompass auswählen könntest und es dir leicht fiele, deine Werte offen zu vertreten? 

Wenn deine Kundschaft sich aufgrund deiner Werte an dich wenden würde?

Und der Wert deiner Arbeit und deiner Fachkenntnis sich in einer wertschätzenden Bezahlung widerspiegeln würde?

… würdest du dich dann trauen, dich in deiner Arbeit von deinen Werten leiten zu lassen — und zu umweltschädlichen, raubtierkapitalistischen oder unsozialen Aufträgen NEIN zu sagen? 

Die Welt wartet wortwörtlich darauf, dass du dich das traust.

Wir Menschen haben uns bis 2030 ehrgeizige Ziele gesteckt:

  • Die 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen reichen von der Abschaffung von Armut bis zum Aufbau einer globalen Partnerschaft — und von Geschlechtergerechtigkeit bis zum verantwortungsvollen Konsum.
  • Die EU hat vereinbart, Treibhausgasemissionen gegenüber den Werten von 1990 um 55 % zu reduzieren (netto).
  • Deutschland will bis dahin die Emissionen von Treibhausgasen sogar um 65 % reduzieren (was wahrscheinlich zu wenig ist, um die schlimmsten Klimafolgen zu vermeiden).

Acht Jahre vor der Deadline fragt man sich als Freiberufler*in:

Wie zur Hölle wollen wir das in so kurzer Zeit noch schaffen?

Und wenn der Nachbar deiner Eltern einen neuen Diesel-SUV gekauft hat (so groß wie ein Panzer)…

Wenn du beim Fahrradfahren in der Stadt fast ums Leben kommst — und zugleich aufgrund deiner Shorts eine Menge Catcalling erlebst…

Wenn du siehst, wie die AfD während der Hochwasserkatastrophe leugnet, dass der Mensch das Klima verändert…

Wenn du mitbekommst, dass in der EU Menschen um ihr Leben fürchten, weil sie queer sind…

(Diese Liste ließe sich lange, lange fortsetzen)

Da kann man dran verzweifeln!
Oder fragen: Wie kommen die Leute eigentlich auf solche Ideen?

Na klar, die Mineralölindustrie emittiert tonnenweise Werbung, PR und Lobbyismus. Die weltweite Kampagne Clean Creatives listet auf ihrer Website übersichtlich auf, wie die Top-Agenturen an der Klimakrise verdienen. Von Ogilvy bis McCann-Erickson, von Mindshare bis Wavemaker.

Einige Organisationen und Influencer*innen, denen enkeltaugliches Leben unbequem ist, wenden darüber hinaus die FUD-Taktik an: Wie ihr dubioses Vorbild, die Tabakindustrie, streuen sie Fear, Uncertainty and Doubt (Angst, Unsicherheit und Zweifel). 

Auch klar: Sexismus bzw. Gender Sells. Das kann man im Wiki zu Medien- und Kommunikationsethik der Hochschule Hannover toll erklärt nachlesen.

 

Das findest du Shit? Damit bist du nicht allein!

 

Viele Kreative wollen daran was ändern. Deshalb engagieren wir uns nebenbei für Creatives4Future oder Extinction Rebellion, designen Pride-Banner für Instagram oder übersetzen Dokumente für Geflüchtete.

Derweil sehnt sich unser Konto nach einer E-Mail von einem potenziellen Neukunden.

Ping!

Da ist sie. Es meldet sich eine Fluggesellschaft. Oder von dieser Firma hast du neulich erst Werbung gesehen, die du manipulativ findest. Oder die setzen auf ihrer Website jede Menge Tracker und Dark Patterns ein.

Man bietet dir die übliche Formel:

schnelle Arbeit + kreative Schönfärberei + Fleiß, der keine Fragen stellt = akzeptabler Pro-Wort-Preis; machbares Stundenhonorar

 

„Ich war jung und brauchte das Geld.”

 

Wie lange kannst du das sagen, bis du dich nicht mehr im Spiegel anschauen kannst?

Wenn du dich immer mal wieder dabei erwischst, wie du voll Verlangen auf die Posts von Einhorn Kondome schielst — und dich fragst: „Wie machen die das eigentlich? — dann bist du hier genau richtig.

Denn hier und heute ist vielleicht DER Moment, auf den du in ein paar Monaten zurückblickst, wenn du in deinen Kalender schaust — und nur Aktivitäten siehst, die deinen ethischen Kompass vor Freude tanzen lassen.

Aber bevor es so weit ist, muss ich mit einem Mythos aufräumen:

 

„Die Arbeit mit Sozialunternehmen, Nonprofits und NGOs ist eine brotlose Kunst” aka „Das Leben ist kein Wunschkonzert”

 

Ich behaupte:

Was vor 20 Jahren selbstverständlich war, das ist es jetzt nicht mehr. Hey, selbst 2019 — die ganze Zeit vor Corona — war eine andere Zeit.

Meine Oma hat mir früher gesagt: Sag den Männern nicht, dass du so viele Bücher liest. Sonst findest du keinen, der dich heiratet.

Ganz klar, sie hatte nicht gemerkt, dass die Regeln, die sie in den 1930er-Jahren gelernt hatte, für mich nicht mehr gelten.

(Erstens wollte ich gar nicht heiraten… und zweitens hätte sich mein Mann ohne diese Bücher nicht in mich verliebt… und drittens war die ganze Aussage krass heteronormativ und ging total an der Realität vorbei.)

Genauso ist es mit dem gut gemeinten Rat, den wir als Kreative oft hören:

  • Große Firmen brauchen immer Leute, da findest du finanzielle Sicherheit.
  • Wohltätige Zwecke und Altruismus — damit lässt sich doch kein Geld verdienen.
  • Halte dich lieber zurück mit deinen Werten, sonst wird dein Auftrag nicht verlängert.

Was, wenn dieser Rat auf Sand gebaut ist?

 

Stell dir mal vor: Je stärker du deine Werte einbringst, desto mehr Wertschätzung erfährst du.

Firmen geben Unsummen für Unternehmensberatung aus. All diese Berater*innen gehen mit ihrer professionellen Perspektive und ihren Wertvorstellungen ans Werk. Und verlangen dafür Honorare, von denen viele Kreative nur träumen können.

Stell dir mal vor: Als Kreative machen wir jeden Tag Unternehmensberatung.

  • Branding & Positionierung? Das ist Unternehmensberatung.
  • Texte schreiben? Bis wir so weit sind, dass wir überhaupt erst loslegen können, machen wir eine Menge Unternehmensberatung.
  • Du baust Websites? Dann berätst du deine Kundschaft auf ihrem Weg in die Digitalisierung.
  • Du übersetzt? Das ist Beratung zur Ansprache einer neuen Zielgruppe.

Beratung lebt von deiner individuellen Perspektive.

Die speist sich aus deiner Ausbildung, deiner Erfahrung — und deinen Werten.

 

Stell dir mal vor: Die Guten da draußen brauchen dich. Und sie wissen es. 

 

Die Zeiten sind vorbei, in denen nur das Reformhaus an der Ecke umweltfreundliche Produkte verkauft. Und fair produzierte Ware findet man heute bei weitem nicht nur im Eine-Welt-Laden.

Vom ökologischen Online-Supermarkt bis zum feministischen Klamottenlabel — von der Spendenplattform bis zur Crowdfundingseite — von der grün gehosteten Cloud bis zum Solarzellenhersteller:

Vom alternativen Kindergarten bis zur Bio-Gärtnerei — von der Circular Economy zum Kompost-Coach — von der solidarisch ausgerichteten Musikschule bis zum veganen Käse:

Die brauchen alle kreative Arbeit.

Und diese Märkte wachsen. Zum Glück!

 

Stell dir mal vor: Du traust dich, deine Kreativität in den Dienst dieser Zukunft zu stellen.

 

Du berätst deine Kundschaft ganz selbstverständlich zu Fragen wie

  • inklusive Sprache
  • barrierefreies Design
  • interkulturelle Kompetenz
  • Datenschutz und Vermeidung von Datenkraken
  • solidarische Preismodelle
  • ethisches Marketing
  • Vermeidung von CO2e-Emissionen bei der Digitalisierung
  • Vermeidung von Dark Patterns, menschenzentriertes Design

… und die hören dir zu.

 

Die verlängern deinen Vertrag, kommen mit neuen Aufträgen auf dich zu, empfehlen dich weiter, geben dir glühend positives Feedback.

Dein Honorar erlaubt dir die intensive Arbeit an wenigen großen Projekten. Dir bleibt Zeit, dich freiwillig zu engagieren.

Deine Meinung ist gefragt, dein Ruf eilt dir voraus. Du führst ab und zu eine Warteliste.

Dein Herz ist im Einklang mit deiner Arbeit.

 

 

Drei Einsichten in die wertorientierte kreative Arbeit, die dir den Traum von der Wert-Leistungs-Balance ermöglichen können

 

1. Deine Arbeit — deine Bedingungen

Man muss kein Mitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung sein, um festzustellen:

Künstler und Kreative scheinen … das perfekte Modell für den ‚flexiblen Menschen’ zu sein, der sich nicht nur mit prekären Arbeits- und Lebensbedingungen arrangiert, sondern sich dabei auch noch selbst zu verwirklichen scheint.

Ich lege die Betonung auf das Wort scheinen.

Denn du musst dich nicht mit prekären Bedingungen arrangieren. Du darfst dazu Nein sagen.

Du darfst deine Flexibilität selbst definieren. Wie weit bist du bereit dich anzupassen?

Du darfst Erwartungen an deine Kundschaft haben und einfordern. Welches Mindestvolumen verlangst du in einem Projekt? Welche Vertragsbestimmungen setzt du?

Du darfst deine Arbeits- und Pausenzeiten festlegen und musst nicht selbst und ständig arbeiten.

Du musst dich auch nicht emotional erpressen lassen, wenn dein Gegenüber so gerne mit dir arbeiten würde — aber nicht die nötige Geduld oder das passende Budget mitbringt.

Auf den ersten Blick mag sich das riskant anfühlen. Ich weiß noch, wie mir die Pumpe ging, als ich zum ersten Mal klare Regeln gesetzt habe.

Mittlerweile habe ich Übung darin. Unsere Kundschaft empfiehlt uns gerade wegen unserer Klarheit gerne weiter. Und wir bewegen deutlich mehr als vorher — denn unsere Arbeit wirkt nicht nur durch Text, sondern in jedem Gespräch.

 

2. Deine Haltung spricht Bände

Laut dem Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ (2007) lebte ein Großteil der kreativen Soloselbstständigen damals unter prekären materiellen Bedingungen.

Auch heute zeigen sich deutliche Unterschiede in den Lebensumständen von kreativ Tätigen. Wahrscheinlich hat die Pandemie das eher noch verstärkt.

Die Frage ist also:

Wie schaffen es einige in unserem Feld, gut für sich und ihre Familien sorgen zu können? Worin liegt der Unterschied zu jemandem, der gerade so an der Armutsgrenze vorbeischliddert?

Ich habe beides erlebt: extrem dürre Zeiten, in denen ich manchmal monatelang nichts verdient habe — und Zeiten, die mich finanziell, emotional und mental nähren.

Meine eigene Haltung, mein eigenes Storytelling ist in fetten Zeiten komplett anders als in dürren.

Zum Beispiel ändert sich, welche Geschichte ich mir selbst und meiner Kundschaft über das Honorar erzähle. Seth Godin sagt: Price is a story, und da ist viel dran! Ob eine Summe viel oder wenig ist, kommt auf viele Faktoren an.

Die wichtigste Preisverhandlung findet nicht mit der Kundin statt, sondern in dir selbst.

 

3. Gemeinsam sind wir stark

Wir Kreativen werden oft als Einzelkämpfer*innen wahrgenommen — und ausgenutzt. Nicht zu Unrecht fragt das linke Magazin Jacobin: Wie streikt die kreative Klasse?” — und fordert: Im Kampf um bessere Verhältnisse braucht es neue Bündnisse.”

Wir mögen zwar in erster Linie alleine arbeiten, aus uns selbst schöpfen und unseren eigenen Weg gehen. Aber wir sind kollektiv von denselben Arbeitsbedingungen betroffen.

Eine gemeinsame Gewerkschaft haben wir nicht — erst recht nicht länderübergreifend.

Doch wir können uns zusammentun. Solidarisch miteinander sein. Uns austauschen und einander unterstützen.

Aus diesem Gedanken ist das feministische, öko-soziale Kollektiv From Scratch entstanden.

Aus dem Gedanken der Solidarität heraus können wir Honorare setzen, die uns als gesamte Branche gut tun — statt einander zu unterbieten und damit den Preis nach unten zu treiben.

Für die Solidarität — oder nenn es Karma — ist es auch förderlich, wenn wir unsere Werte nicht verbergen. Je mehr Kolleg*innen offen ihren Standpunkt vertreten, umso normaler wird es. Auftraggebende müssen dann anfangen, damit zu rechnen. Im doppelten Wortsinne.

All das ist aber unheimlich schwierig, wenn man auf sich selbst zurückgeworfen ist. Konkurrenzdenken, Elfenbeinturm, Eigenbrötlertum — unsere Branche ist voller Stereotype, die uns schaden.

Wenn wir uns auf Gemeinschaft einlassen, erleben wir, wie es ist, getragen zu werden. Unsere Befürchtungen und Sorgen belasten uns nicht mehr alleine. Unsere Erfolge werden von anderen gefeiert, die genau nachvollziehen können, was sie für uns bedeuten.

Der Druck, sich alleine im Prekariat zu behaupten, versagt uns diese heilsamen Erfahrungen.

 

„Woher nimmst du diese Gewissheit?
Und wer bist du überhaupt?”

Portrait of Sabine Harnau with blue hair

Hey! Ich bin Sabine, Gründerin des öko-sozialen Textkollektivs From Scratch und die Frau hinter dem Projekt Erfolgreich WertOrientiert Kreativ — E.W.O.K. Außerdem treibe ich als Mitglied von The Ethical Move die soziale Bewegung für antikapitalistisches Marketing voran.

2015 trat ich in die schöne Welt der Agenturen ein und war schnell desillusioniert. Als ehemalige Gymnasiallehrerin und glückliche In-House Texterin bei der LEGO Gruppe war ich nicht darauf vorbereitet, wie wenig Respekt vielen Kreativen entgegengebracht wird. Und wie wenig Freiraum uns normalerweise zusteht, unbequem zu sein.

Ich hatte die Wahl:

  • Arbeite ich für Organisationen, die die Umwelt zerstören und Menschen schlecht behandeln?
  • Sage ich Ja zu Taktiken, die anderen Schaden zufügen?
  • Oder setze ich meinen Job aufs Spiel?

2017 beschloss ich, mich selbstständig zu machen, um dieses Dilemma endlich zu lösen.

Ich gebe zu: Das erste Jahr hat mich auf die Probe gestellt. Montags war ich voll motiviert. Mittwochnachmittags am Boden zerstört, wenn sich auf all meine Bemühungen noch immer kein Projekt eingestellt hatte.

Doch ich habe die Zeit genutzt, zu lernen! Wichtige Stationen auf dem Weg:

  • Joanna Wiebe’s The 10x Freelancer
  • How Social Movements Win (von 350.org)
  • Liz Scully’s Coaching-Kurs “Mastering Masterminds”
  • Mein Business in der Presse (mit Marike Frick)
  • Somatisches Training: Weißer & Blauer Gürtel in NIA Technique
  • The Stories We Live By (ein offener Ökolinguistik-Kurs der Uni Gloucester)
  • und noch einiges mehr

2019 war ich plötzlich oft ausgebucht. Peu à peu hab ich dann mein Team aufgebaut, damit wir größere Projekte gemeinsam wuppen können.

Höhen und Tiefen gibt es nach wie vor — das ist ganz normal.

Aber wir haben die Corona-Krise gemeinsam gut überstanden und sind letztes Jahr auch noch gewachsen. Mittlerweile bin ich ins Mentoring eingestiegen und habe das erste MasterMind für Conversion Copywriter*innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gegründet.

Das From-Scratch-Kollektiv können wir nicht so schnell ausbauen, dass wir der Nachfrage gerecht werden. Obwohl wir viele Anfragen von Kolleg*innen aus aller Welt bekommen, die gern Teil des Kollektivs werden wollen.

In fast jedem Gespräch höre ich die gleichen Fragen rund um Work-Life-Balance, Honorargestaltung, Wertorientierung und Selbstorganisation.

Daher will ich dir jetzt die Möglichkeit bieten, eng mit mir zusammenzuarbeiten — und zugleich deinen eigenen Weg zu finden, dich mit anderen zusammenzutun.

Die Arbeit mit Sabine hat bei mir voll eingeschlagen

Ich habe mir Sabine aus vielen Gründen als Mentorin gewünscht.

Erstens nehme ich ihr zu 100 % ab, dass sie es ernst meint mit culture-change und ökosozialem Wandel. Bei ihr ist Nachhaltigkeit keine hübsche Plakette, die sie im Nachhinein an ihr Business-Modell dranwerkelt. Sondern sie versteht es als einen intensiven inneren und äußeren Suchprozess.

Zweitens kommt Sabine aus der corporate world. Vielleicht ist es mein Vorurteil, aber ich habe das Gefühl, dass da (im Moment noch) mehr know-how sitzt und Leute sich mit den Mechanismen der Business-Welt auskennen. Und gerade wenn wir diese Mechanismen hinterfragen und verändern wollen, ist es wertvoll, sich damit auszukennen.

Drittens vertraue ich ihr einfach. Ich habe sie in der öffentlichen Kommunikation mit anderen als aufmerksam, wertschätzend und zielführend erlebt. Sie pusht nie zum Kauf und sieht den Menschen zuerst.

Unser Mentoring hat bei mir voll eingeschlagen. Sabine ist klug und witzig und es macht mir großen Spaß, mit ihr zu arbeiten. Ich fühle mich stark dabei, mit ihr meine Themen zu fokussieren und dann umzusetzen. Die Recordings sind dabei super hilfreich! Ich checke jetzt Sachen, die Sabine gesagt hat, die ich während des Treffens überhaupt nicht gehört habe, weil ich dermaßen in meiner Perspektive gefangen war.

— Gerrit Schuster, freier Web- und Grafikdesigner

Gerrit Schuster schaut direkt in die Kamera. Er trägt eine runde Brille, ein graues T-Shirt, Dreitagebart und einen asymmetrischen Haarschnitt.

Darf ich vorstellen:
Erfolgreich WertOrientiert Kreativ (E.W.O.K.) — Supervisionsgruppe —

Intensive Unterstützung für Kreative, die ihr Fach bereits meistern —
und 2022 endlich wertorientiert(er) arbeiten wollen

    Die Supervision ist eine angeleitete Kleingruppe aus maximal 6 Kreativen, die sich alle 14 Tage für 2 Stunden trifft.

    In jeder Sitzung kommen alle mit ihren Themen zu Wort. Du wirst erleben, dass du mit deinen Sorgen und Vorhaben nicht alleine bist.

    Finde praktischen Rat, Ermutigung und Hilfe beim Nachdenken. Verabrede dich zur kreativen Projektarbeit. Schließe dich mit Mitstreitenden zusammen, um 2022 erfüllter zu arbeiten.

    Zusätzlich bekommt jede teilnehmende Person zwei intensive Coaching-Einzelgespräche mit mir (jeweils eine Stunde lang).

    Darin schauen wir gemeinsam auf deine Ziele für die Supervision. In den Gruppensitzungen bekommst du die Hilfe und den Ansporn, diese Ziele auch tatsächlich zu verwirklichen.

    Zeitraum: 27. September bis 24. Dezember 2021
    (die genauen Termine legen wir gemeinsam fest)

     

    Während unserer Zusammenarbeit gebe ich dir eine Karte, einen Kompass und die nötigen Tools, um deinen persönlichen Weg zum wertorientierten Arbeiten zu finden.

    Führt dich dein Weg durch einen Dschungel von Interessen und Talenten?

    — Übe in einem geschützten Rahmen, dich elegant von Wipfel zu Wipfel zu schwingen und dabei deine vielen Potentiale zu respektieren.

    Du musst erst einmal durch die Wüste eines leeren Auftragsbuchs?

    — Wir haben Wasser und Kamele, damit du es (schneller) schaffst.

    Dein Arsch geht auf arktisches Grundeis, weil dir der Wandel den Boden unter den Füßen wegschmilzt?

    — Rettungsringe, Boote und die Erfahrungen der Pionier*innen vor dir vermitteln dir Sicherheit. Egal, ob Eco-Anxiety oder Nervosität, weil deine Eltern und Freunde verständnislos den Kopf schütteln: Wir helfen dir, die Freude im Wandel zu finden.

    Das ist drin in der E.W.O.K.-Supervision:

    • 2 x eine Stunde Einzelcoaching für dich (das erste vereinbaren wir gleich, nachdem du gebucht hast)
    • 6 x Treffen in der Kleingruppe (je 2 Stunden)
    • Maximal 6 Teilnehmende pro Kleingruppe
      In jeder Sitzung kommen alle zu Wort — damit du stetig wachsen darfst
    • Zugang zur geschützen Community im Reflecta.Network — dem Ökosystem für Zukunftsgestalter:innen wie dich
    • Private Gruppe auf Signal zum informellen Austausch
    • Aufzeichnungen aller Sitzungen stehen dir passwortgeschützt auf unserer grünen, Privatsphäre-orientierten Cloud zur Verfügung
    • Deine Buchung trägt dazu bei, Kinder in Kolumbien vor der Arbeit in giftigen Minen zu schützen
    • + BONUS-SITZUNG kurz vor Weihnachten

     

    Preis: 1320 €
    (oder 3 Raten à 450 €; Vorkasse ist toll für mich, deshalb gebe ich dir dafür einen kleinen Rabatt.)

    Early-Bird-Preis bis 1. September: 880 € (oder 3 Raten à 300 €)

     

    Buche deinen Platz vor dem 1. September und sichere dir den Early-Bird-Preis! Deine Entscheidungsfreude finanziert das Einrichten der Reflecta.Network-Community vor. Dafür bedanke ich mich bei dir mit 33 % Rabatt.

    From Scratch cares

     

    Jede Buchung trägt dazu bei, ein kolumbianisches Kind vor der Arbeit in giftigen Minen zu schützen.

    90 % der Minen in Chocó sind illegal. Die aggressiven Abbaumethoden haben eine ökologische und soziale Krise verursacht, die durch die starke Präsenz bewaffneter Gruppen noch verschärft wird. Extreme Armut in der Region hat dazu geführt, dass kleine Kinder die Schule abbrechen, um in den Minen zu arbeiten.

    Wir finanzieren Kindern im kolumbianischen Regenwald einen pädagogischen Workshop bei Children Change Columbia. Dort lernen die Kinder, sich und ihre Region vor der Zwangsrekrutierung in bewaffnete Gruppen und den illegalen Bergbau zu schützen.

    Seit der Gründung haben bereits 276 Kinder an 28 Workshops teilgenommen. Die komplette Workshop-Reihe besteht aus zehn monatlichen Sitzungen und der Förderung von 4 Kampagnen, die von den Kindern geleitet werden, um ihr Umfeld und ihre natürliche Umwelt in ihrer Schule und Gemeinde zu schützen.

     

    E.W.O.K.-Supervision ist ideal für dich…

     

    …wenn du bereits Meister*in deines Fachs bist und planst, dich demnächst selbstständig zu machen.

     

    Wie toll, wenn du von Vornherein deine Positionierung und Strategie wertorientiert aufbauen kannst! Deine Fragen werden alle weiterbringen, die ein bisschen in ihrer Denkweise steckengeblieben sind, weil sie schon so lange dabei sind.

     

    … wenn du schon länger freiberuflich arbeitest, aber nicht so glücklich mit den Anfragen bist, die du bekommst.

    Teste deine Ideen an uns, schmiede große und kleine Pläne und hol dir gezielt die Hilfe, die du brauchst. 

     

    … wenn du öko-soziale Werte in alle Branchen tragen willst. Selbst die, die weniger dafür bekannt sind.

    Ohne Intrapreneure und den Aufstieg durch die Reihen schaffen wir keine kulturelle Wende: Wir brauchen dringend Großkonzerne und unlikely allies”, die sich für eine enkeltaugliche Zukunft engagieren. Ob du in großen Tech-Firmen gegen Dark Patterns kämpfst, gendergerechte Sprache in große Modeketten bringst oder Supermärkte zu Inklusivem Marketing berätst: Wir feuern dich an und helfen dir weiter.

    … wenn für dich Erfolg mehr Dimensionen hat als nur die Zahl der Stellen vor dem Komma.

    Brecht hat Recht: “Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.

    Finanzieller Erfolg ist wichtig. Wir wollen gut von unserer Arbeit leben können!

    Aber in dieser Gruppe wird es keine Prahlerei mit sechsstelligen Beträgen geben. Die Frage, wie man in vier Wochen zum Millionär wird, werden wir hier nicht beantworten.

     

    … wenn du bereit bist, mehr (messbare) Veränderung in die Welt zu tragen.

    Wie können wir als Kreative messen, was wir schaffen?

    Können wir den Einfluss unserer Arbeit am Politbarometer ablesen? Vielleicht…

    Gemeinsam gehen wir auf Spurensuche, wie wir unsere Wertorientierung praktisch formulieren und belegen können. 

     

    … wenn du mit Muffensausen ans Nichtverlängern der Arbeit mit bestimmten Kund*innen denkst.

    Um in deinem Kalender, deinem Kopf und deinem Herzen Platz für neue, wertorientierte Projekte zu schaffen, wirst du zu alten Bekannten vielleicht bald Nein sagen müssen. Bei der Vorstellung bekommen viele Menschen nasse Hände.

    Wir unterstützen dich dabei!

     

    … wenn du es kaum erwarten kannst, dich voll im Einklang mit dir selbst zu fühlen.

    Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, morgens aufzustehen und zu wissen: Meine Arbeit ist gut für die Welt. Stress wird es immer geben — aber mit diesem Hintergrund wird er viel leichter tragbar.

     

    … wenn du voller Vorfreude an die neuen Weggefährt*innen denkst, die du bald triffst.

    Du wirst super nette, engagierte Menschen kennenlernen. Die gemeinsame Arbeit schweißt zusammen! Du baust dir ein neues Netzwerk auf und darfst dich vielleicht sogar auf gemeinsame Projekte freuen.

     

    Du stimmst mindestens 5 dieser Punkte zu? 

    Dann würde ich mich freuen, von dir zu hören!

     

    Preis: 1320 € (oder 3 Raten à 450 €)

    Early-Bird-Preis bis 1. September: 880 € (oder 3 Raten à 300 €)

     

    Die E.W.O.K.-Garantie

     

    Bei einer Supervisionsgruppe ist es nicht möglich, dir eine Geld-zurück-Garantie anzubieten.

    Aber ich garantiere dir, dass ich dich nur zur Gruppe einlade, wenn ich felsenfest davon überzeugt bin, dass das genau jetzt zu dir passt.

    Und wenn wir deine Ziele für die gemeinsame Zeit festlegen, garantiere ich dir: Beim kleinsten Zweifel an der Umsetzbarkeit spreche ich das an.

    Denn ich will, dass du Erfolgserlebnisse hast.

    Häufig gestellte Fragen (FAQs)

     

    1. Was passiert, wenn ich es nicht zu allen Treffen schaffe?

    Grundsätzlich kann das allen mal passieren! Für den Zusammenhalt in der Gruppe ist es allerdings wichtig, dass du zu mindestens 80 % aller Treffen kommst.

    Einmal ausfallen lassen ist also kein Problem. Wenn du öfter fehlst, wirst du nicht mehr das Optimum aus der Zusammenarbeit herausholen können.

     

    2. Was, wenn ich an X Wochentag keine Zeit habe?

    Wir legen Wochentag und Uhrzeit gemeinsam fest, sobald die Gruppe steht. Merk dir aber schon einmal den Zeitraum: 27. September bis 24. Dezember 2021

     

    3. Was mache ich, wenn ich die anderen Teilnehmenden nicht leiden kann?

    Ich wähle die Gruppenmitglieder sorgfältig so aus, dass ihr euch toll ergänzt. Im Zweifel bitte ich lieber jemanden, bis zum nächsten Starttermin zu warten oder teile eine Gruppe auf. Daher bin ich zuversichtlich, dass du dich pudelwohl fühlen wirst.

    Wenn dir wider Erwarten doch mal etwas gegen den Strich geht, melde dich bitte umgehend bei mir. Dann kann ich eingreifen und die Gruppendynamik steuern.

    Dazu bin ich ja schließlich da!

     

    4. Ich hasse StarWars, und Ewoks erst Recht!

    OK, OK… ich sag’s nicht weiter.

     

    5. Ich bin auch Texter.*in Gibt es da nicht einen Interessenskonflikt, wenn ich mich von dir coachen lasse?

    Interessante Frage! Danke, dass ich darauf antworten darf.

    Wenn du von Interessenkonflikt sprichst, interpretiere ich das so: Wenn ich dir helfe, erfolgreich zu sein, ist das möglicherweise schlecht für mein Business. (Ist das der Gedanke, den du dabei hattest?)

    Tatsächlich ist meine Erfahrung umgekehrt: Wenn du erfolgreich bist, ist das super gut für mich — und super gut für uns alle.

    Denn es gibt nicht genug Leute in unserer Branche, die selbstbewusst ihre Werte in die Arbeit einbringen. Das merke ich einerseits an bestimmten Posts in einschlägigen Foren — und andererseits an manchen Erwartungen potentieller Kundschaft.

    Für uns bei From Scratch wird vieles leichter, wenn wir nicht mehr zu den wenigen gehören, die nicht für unvertretbar kleines Honorar arbeiten und bestimmte Firmen, Perspektiven oder Themen nicht vertreten wollen.

    Je mehr wir sind, um so mehr müssen Auftraggebende damit rechnen (im doppelten Wortsinne).

    Wie du vielleicht weißt, leite ich ja ein Textkollektiv. Nadine, Julia und Kathi bieten alle mindestens teilweise ähnliche Leistungen an wie ich — da könnte man ja auch meinen, dass ein Interessenkonflikt besteht. Das ist aber nicht so, denn wir unterstützen uns und machen als Team bessere Arbeit als alleine. Letztes Jahr hatten wir zudem das Luxusproblem, dass wir gerne noch mehr Aufträge angenommen hätten — aber wir hatten keine Kapazität. Neue deutschsprachige Mitglieder zu finden, war unglaublich zeitaufwändig und nicht sonderlich erfolgreich. Dafür gibt es einfach nicht genug Kreative, die sich mit Nachhaltigkeitsthemen richtig gut auskennen. Selbst Empfehlungen können wir für manche Projekte kaum aussprechen.

    Das alles hat mich auf die Idee gebracht, diese Kampagne ins Leben zu rufen: Das Netzwerk wächst und ich kenne mehr Leute, die ich aus Überzeugung mit ins Boot holen oder weiterempfehlen kann.

     

    6. Lerne ich in diesem Programm, wie ich mein Business aufbaue?

    Jein.

    Wenn du Fragen zu deinem Business an deine Mit-Ewoks stellst, bekommst du mit Sicherheit tolle Hinweise.

    Aber die Supervisionsgruppe ist keine Business School. Im Vordergrund steht hier das wertorientierte Arbeiten. Hier findet kein Unterricht statt, sondern Coaching.

    Wenn du als Kreative*r von der Pike auf lernen willst, geschäftlich erfolgreich zu sein, empfehle ich dir Sandra Jankes Artist Leadership-Programm. Das ist eine Business Schule für Kreative und Künstler*innen.

    (Sandra ist eine unserer Kundinnen, und wir sind Fans ihrer Arbeit.)

     

    7. Gibt es Aufzeichnungen der Treffen?

    Na klar, die gibt es — passwortgeschützt auf unserer grün gehosteten Cloud!

    Und außerdem bekommst du:

    • 2 x eine Stunde Einzelcoaching für dich (das erste vereinbaren wir gleich, nachdem du gebucht hast)
    • 6 x Treffen in der Kleingruppe (je 2 Stunden)
    • Maximal 6 Teilnehmende pro Kleingruppe
    • In jeder Sitzung kommen alle zu Wort — damit du stetig wachsen darfst
    • Zugang zur geschützen Community im Reflecta.Network — dem Ökosystem für Zukunftsgestalter:innen wie dich
    • Private Gruppe auf Signal zum informellen Austausch
    • + BONUS-SITZUNG kurz vor Weihnachten

    Und deine Buchung trägt dazu bei, Kinder in Kolumbien vor der Arbeit in giftigen Minen zu schützen.

     

    Preis: 1320 € (oder 3 Raten à 450 €)

    Early-Bird-Preis bis 1. September: 880 € (oder 3 Raten à 300 €)

    Buche deinen Platz vor dem 1. September und sichere dir den Early-Bird-Preis! Deine Entscheidungsfreude finanziert das Einrichten der Reflecta.Network-Community vor. Dafür bedanke ich mich bei dir mit 33 % Rabatt.

    Das passt zu deinen Zielen für 2022?

    Füll unser kleines Formular aus, um dich für die Teilnahme an der Supervision zu bewerben. Wir melden uns in ein paar Tagen, um dir Rückmeldung zu geben — und dich gegebenenfalls zu einem Gespräch einzuladen.