Wie eine Postkarte Empathie mit Tieren wecken kann

Die basis ist eine kreative Kommunikations- und Designagentur in Wiesbaden, mit der wir schon seit 2017 regelmäßig zusammenarbeiten: durch Korrektorat, Übersetzungslektorat und Lokalisierung von Magazinen, Preislisten und Berichten.

Zum Jahreswechsel 2020/21 hat uns das basis-Team eine liebevoll gestaltete Postkarte geschickt. Die Vorderseite sieht aus wie eine klassische Spielkarte — aber mit Maulwurf und Fischotter in der Hauptrolle statt Bube, Dame oder König.

Postkarte, die wie eine Spielkarte gestaltet ist. Man sieht links oben einen violetten Maulwurf, rechts unten einen pinkfarbenen Fischotter. Dazwischen ein Band, auf dem die Jahreszahlen "2020" und "2021" diagonal dargestellt sind.
Die Karten werden neu gemischt!

Die Rückseite erklärt das Design:

„2021 werden die Karten neu gemischt.
Das Jahr 2020 lieferte ausreichend Gründe innezuhalten und sich darauf zu besinnen, worum es eigentlich geht. Der Maulwurf, das Wildtier des Jahres 2020, könnte somit fast symbolisch für das vergangene Jahr stehen. Mit dem Fischotter, einem wahren Alleskönner, dessen Lebensraum besonders bedroht und deshalb schützenswert ist, starten wir in das Jahr 2021.
Wir wünschen einen gesunden, kreativen und bewussten Start ins neue Jahr und freuen uns auf gemeinsame Projekte.
das Team der Basis
www.die-basis.de

Die Rückseite der Postkarte mit dem oben transkribierten Text

Wir waren beeindruckt von der empathischen Verknüpfung unseres aktuellen Lebensgefühls mit den beiden Tierarten. Deshalb haben wir Alice Scherer, Assistenz der Geschäftsleitung im basis-Team, zur Idee hinter der Karte interviewt.

Alice, wie kam es zur Idee hinter der Karte?

Natur- und vor allem Artenschutz spielen für uns als Agentur, aber auch privat, eine große Rolle. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sind wir mit diesen Themen sehr vertraut.

In allen Bereichen versuchen wir, möglichst umweltfreundlich zu arbeiten und zu agieren. Unsere Kund*innen erhalten immer eine entsprechende Beratung hinsichtlich nachhaltig produzierender Unternehmen — egal ob bei Druckprodukten, Giveaways oder in anderen Projekten.

Symbolisch passten diese beiden Tiere überaus zu 2020 und 2021.

Im letzten Jahr schien das maulwurfartige »Vergraben« manchmal eine angenehme Lösung zu sein.

Der agile, neugierige, clevere Fischotter ist einfach großartig und steht mit seinem quirlig-positiven Verhalten für etwas, das wir für das neue Jahr alle gut gebrauchen können.

Was uns dabei auch wichtig war: dem Artenschutz ein Gesicht zu geben.

Denn jedes Jahr wird ein Tier gekürt. Oft erfährt man gar nichts darüber oder bekommt nur am Rande etwas davon mit. Dabei ist die Auseinandersetzung mit dem jeweiligen schätzenswerten Lebensraum des entsprechenden Tieres immer wieder so faszinierend. Aber auch der Gedanke, mit dieser Karte ein wenig Freude zu schenken und für einen schönen Moment beim Öffnen des Briefkastens zu sorgen, war ein Ansporn für die Umsetzung.

Der Fischotter-Teil der Postkarte, die wie eine Spielkarte gestaltet ist. Man sieht oben einen pinkfarbenen Fischotter. Darunter ein Band, auf dem die Jahreszahlen "2020" und "2021" diagonal dargestellt sind.
Hallo Fischotter!

Wie seid ihr auf das Design gekommen?

Obwohl Corona natürlich allgegenwärtig ist, war von Anfang an klar, dass wir etwas ohne offensichtlichen und direkten Bezug zur Pandemie designen werden. Allerdings stellt das Artensterben im weitesten Sinne und der Eingriff des Menschen in die natürlichen Lebensräume gedanklich einen Bezug zur aktuellen Situation dar. Wir tragen eine Mitverantwortung.

Weihnachtsmailings sind an sich toll, gehen aber teilweise in der Fülle der Aussendungen unter. Deshalb haben wir uns diesmal für einen Neujahrsgruß entschieden.

Jörg aus unserer Agentur zeichnet und illustriert ganz fantastisch. Die Idee der Spielkarte fügte sich wunderbar zum Sprichwort »Die Karten werden neu gemischt«, das perfekt zum Jahresanfang passt und positiv auf die Zukunft blicken lässt. Die Situation ist immer noch ungewohnt und sicherlich auch schwierig, aber es geht weiter.

Drei Stapel gedruckter Postkarten vor ausgeblendetem Hintergrund

Wart ihr euch sicher, dass eure Empfänger*innen die Karten toll finden würden?

Sicher kann man sich kaum sein, aber gerade in der aktuellen Zeit besinnt man sich gerne einmal wieder auf die Schönheit und Freude einer postalischen Sendung. Alles, was Auge, Herz und Hirn erfreuen kann, ist gerne gesehen.

Drei Stapel Postkarten von der Seite betrachtet

Und, wie kam die Karte an?

Wir haben bisher nur positive Rückmeldungen erhalten und freuen uns sehr darüber. Vielerorts begleiten Maulwurf und Otter nun die Empfänger*innen am Arbeitsplatz oder zu Hause und sorgen für gute Laune.

Macht ihr jetzt noch mehr zu diesem Thema?

Vorerst ist keine weitere Karte in diesem Stil geplant.

Allerdings war schon auf unserer im Küchen-Druckworkshop selbst hergestellten Weihnachtskarte für 2017/2018 der Vogel des Jahres abgebildet.

Man sieht also, dass sich das Thema wie ein roter, wenn auch nicht immer gleich dicker Faden, durch unseren Gestaltungsalltag zieht.

Zum Weiterlesen:

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.

Stay in touch?

Pop your email address in the box below and we’ll include you in our much-loved, straight-talking, GIFy emails. Plus, you'll be the first to get all our free templates and worksheets — and for each new subscriber, we fund a day of e-learning for a child in India.

Thanks for subscribing! Check your inbox to confirm it's really you.

HEY, BRAUCHST DU HILFE BEIM TEXTEN?

Da bist du bei uns richtig! Melde dich für unsere E-Mails an und bekomme alle Tipps, Gratis-Vorlagen & Arbeitsblätter zuerst. Meistens melden wir uns monatlich. Als Dankeschön schenken wir einem benachteiligten Kind in Indien einen Tag lang E-Learning.

Super! Das hat geklappt. Schau in deinen Posteingang — du musst erst noch bestätigen, dass es wirklich du warst.